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Anbieter hybrider Produkte sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Diese resultieren aus grundlegenden Unterschieden zwischen sachorientiertem Industrie- und serviceorientiertem Dienstleistungsgeschäft. Die strategische Bedeutung und die Herausforderungen der Integration von Produkt und Dienstleistung zu einem hybriden Produkt werden beispielsweise bei so genannten Fulfillment-Dienstleistern deutlich.

Fulfillment-Diensleister haben ihren Ursprung oftmals im produzierenden Gewerbe, beispielsweise in der Druckindustrie. Ein physisches Produkt dieser Unternehmen ist etwa ein Verpackungskarton für Computerzubehör. Eine individuelle Dienstleistung wäre die zusätzliche Erstellung und Produktion der Bedienungsanleitungen und der Treiber-CDs lediglich nach groben Kundenangaben sowie das Bestücken der Packung mit diesen Produkten. Eine Erweiterung dieses Angebots bestünde dann im Verpacken weiterer Komponenten sowie der Distribution über eine speziell geschaffene Internetplattform zum Endkunden oder zum Großhändler.

Das hybride Produkt ist mehr als nur ein bloßes Produkt: Das Unternehmen übernimmt vielmehr einen Teil der Wertschöpfungskette des Kunden, der in der besonderen Konstellation aus Auftraggeber, Dienstleister und Lieferanten besteht und in seiner Form einmalig und nicht kopierbar ist. 


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